Die vielen Gesichter des Johannes G.

Wie hat Johannes Gutenberg eigentlich ausgesehen, der Mann, der mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern eine neue Epoche der Buchgeschichte einleitete?

So wie auf dieser Gedenk-Postkarte? „Die vielen Gesichter des Johannes G.“ weiterlesen

Andreas Venzke: Gutenberg und das Geheimnis der Schwarzen Kunst

Der Arena Verlag, 1949 gegründet, ist einer der bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchverlage in Deutschland: „Der Name Arena steht seit Verlagsgründung für Wissen und Unterhaltung, für anspruchsvolle, informative und gleichzeitig auch spannende Kinder- und Jugendliteratur“. Dass diese Selbstdarstellung des Verlages stimmt, dafür ist „Gutenberg und das Geheimnis der Schwarzen Kunst“ ein Beleg. Und dafür, dass auch Erwachsene aus gut gemachten Jugendbüchern Nutzen ziehen können.

Gutenberg und das GeheimnisAutor Venzke hat sein Buch in einen Erzählteil und einen Sachteil gegliedert. Im Erzählteil schildert uns Henchen Gensfleisch zur Laden, der später als Johann oder Johannes Gutenberg in die Geschichte eingehen sollte, als Ich-Erzähler sein Leben. Das war durchaus bewegt, denn das 15. Jahrhundert war von Konflikten und Umbrüchen geprägt. In eine wohlhabende Patrizierfamilie in Mainz hineingeboren, musste Gutenberg infolge der aufkommenden Konflikte mit den stärker werdenden Handwerkern und ihren Zünften die Stadt verlassen. Über Eltville gelangte er nach Straßburg, wo ihm das Geld ausging und er sich seinen Lebensunterhalt verdienen musste. In Straßburg nahmen auch seine Überlegungen und Experimente ihren Anfang, die schließlich den Druck von Büchern mit beweglichen Metall-Lettern ermöglichten und nicht nur das Buchwesen, sondern die ganze Welt revolutionierten. Doch da war er schon wieder nach Mainz zurückgekehrt. Die Bibel, das erste von ihm gedruckte Buch, war zugleich sein Meisterwerk.

Gutenbergs „Selbstdarstellung“ macht deutlich, dass der Erfinder keineswegs ein Heiliger war. Er war ein streitbarer Mann, nicht selten in gerichtliche Auseinandersetzungen verstrickt und stets auf den eigenen Vorteil bedacht.

Der Sachteil des Buches dient der Vermittlung von Hintergrundwissen. Er ist nicht „im Block“ an die Gutenberg-Biografie angehängt, sondern die einzelnen Kapitel werden an passender Stelle eingeschoben. Sie behandeln Themen wie „Wem gehört die Stadt?“, „Die besondere Geschichte der Stadt Straßburg“, „Buchherstellung vor der Erfindung des Buchdrucks“, „Die Gutenberg-Bibel“, „Der falsch konstruierte Gutenberg“ oder „Das Bild von Gutenberg“.

Einige dieser Kapitel machen uns deutlich, wie wenig Genaues wir trotz aller Forschungen über das Leben Gutenbergs wissen. Nicht einmal das exakte Geburtsjahr ist bekannt. Es existiert auch keine einzige „echte“ Abbildung des Erfinders. Alle Bilder, die „Gutenberg“ zeigen, sind lange nach seinem Tod, oftmals erst im 19. Jahrhundert, entstanden und reine Phantasieprodukte.

Im Kapitel „Der falsch konstruierte Gutenberg“ thematisiert Venzke die sich in vielen Büchern über Gutenberg findende Aussage, der geniale Erfinder sei faktisch um sein Lebenswerk betrogen worden, indem nämlich sein Geldgeber Fust kurz vor Vollendung des Bibel-Drucks seine Einlagen zurückgefordert habe; Gutenberg hätte nicht zahlen können und Fust sowohl Druckerei als auch die fertigen Exemplare der Bibel überlassen müssen. So kenne auch ich die Geschichte. Venzke tritt der oben geschilderten Sichtweise entgegen, wie man auch schon dem biografischen Buchteil entnehmen kann. Der Autor: „Liest man über Gutenberg, liest man über den genialen, aber betrogenen Erfinder. Dabei müsste man eher vom Gegenteil ausgehen: Die wichtigsten Dokumente zu Gutenbergs Leben sind gerichtliche Akten und in denen lautet eigentlich immer der Vorwurf, Gutenberg selbst hätte andere betrogen“.

Ob es so oder doch anders war, vermag ich nicht zu sagen. Was ich aber sagen kann, ist, dass „Gutenberg und das Geheimnis der Schwarzen Kunst“ ein Buch ist, dass jedem Jugendlichen zur Lektüre empfohlen werden kann. Und auch für Erwachsene, die sich einen Überblick über die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern und den Kopf, der dahinter steckte, verschaffen wollen, ist es eine brauchbare Einstiegs-Lektüre.

Andreas Venzke
Gutenberg und das Geheimnis der Schwarzen Kunst
Arena Bibliothek des Wissens
Arena Verlag, 112 Seiten, 2. Auflage 2013, 8,99 EUR

Jede Menge los im Gutenberg-Museum!

Ich habe mal wieder einen Blick in den umfangreichen Veranstaltungskalender des Gutenberg-Museums geworfen und einmal mehr bedauert, dass Mainz von meinem Wohnort so weit entfernt liegt. Deshalb werde ich selber keinen der unten aufgelisteten Termine wahrnehmen können. Aber sicher gibt es unter den Lesern und Leserinnen von DruckSchrift Menschen, für die die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt gut erreichbar und das Museums-Angebot verlockend ist.

Hier auszugsweise ein paar Daten:

Antiquarischer Buch- und Grafikmarkt
Startdatum: 07. September
Startzeit: 08:00
Stoppzeit: 14:00

Antiquarischer Buch- und Grafikmarkt im Innenhof des Gutenberg-Museums

Familienvormittag: Workshop zum Thema „Buchbinden in einfacher Fadenheftung“
Startdatum: 07. September
Startzeit: 10:30
Stoppzeit: 12:00

Familienvormittag: Workshop zum Thema „Buchbinden in einfacher Fadenheftung“ und Führung durch das Museum mit Dr. Inge Domes. Gewinne Einblicke in das Buchbinderhandwerk und stelle in alter Buchbindertechnik Dein eigenes Heft mit Titelschild her.

Kosten: Museumseintritt

Workshop „Schreiben wie die Römer“
Startdatum: 14. September
Stoppdatum:  – 15. September
Startzeit: 10:00
Stoppzeit: 16:00

Workshop „Schreiben wie die Römer“ mit Gundula Kleinholdermann im Druckladen des Gutenberg-Museums

Die Schrift des abendländischen Europa ist in ihren verschiedenen Ausprägungen bis heute erkennbar eine Schöpfung der römischen Spätantike. Die Römische Kursive war die Schrift für persönliche Mitteilungen. Sie wurde mit Metallgriffel oder Rohrfeder auf Wachstafeln, Tonscherben und Papyrus geschrieben. Wir erarbeiten ihre Formen mit entsprechendem Material und finden Anwendungsmöglichkeiten mit modernen kalligraphischen Werkzeugen.

Ein Besuch der Ausgrabungsstätte in der Römerpassage ist vorgesehen, es können zusätzliche Materialkosten entstehen.

Teilnahmebeitrag 100 Euro pro Person, (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131/122686)

Workshop „Grundkurs Buchbinden“
Startdatum: 28. September
Stoppdatum:  – 29. September
Startzeit: 10:00
Stoppzeit: 16:00

Workshop „Grundkurs Buchbinden“ mit Ludger Maria Kochinke im Druckladen des Gutenberg-Museums.

Sie wollen wissen, wie ein Buch aufgebaut ist? Sie wollen wissen, welche Materialien Sie zum Buchbinden verwenden können? In diesem Kurs bekommen Sie eine Einführung in das Handwerk des Buchbindens. Sie werden stolz mit zwei selbstgebundenen Büchern nach Hause gehen: einem gelumbeckten (geklebten) und einem fadengehefteten (genähten). Diese Bücher haben feste Einbände, die Sie aus schöner Makulatur des Druckladens individuell beziehen können. Wenn es die Zeit erlaubt, werden Sie noch einfache Musterbindungen wie z.B. die asiatische Blockbindung kennenlernen.

Teilnahmebeitrag 100 Euro pro Person

(Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686)

Workshop „Collagen – die Kunst des Klebens“
Startdatum: 26. Oktober
Stoppdatum:  – 27. Oktober

Workshop „Collagen – Die Kunst des Klebens“ mit Elli Weishaupt im Druckladen des Gutenberg-Museums

Eine Collage entsteht durch Aufkleben verschiedener Elemente auf eine Unterlage. Neben den technischen Gesichtspunkten (Wahl der Grundplatte, Materialeigenschaften, Klebetechniken, Oberfläche) vermittelt die Künstlerin Grundlagen zu Farben, Farbqualität und Farbkontrasten, Formfaktoren und Blattaufteilung, Bildaussage und Bildwirkung. Als Ausgangsmaterial verwenden Sie Zeitschriften, Prospekte, Verpackungsmaterial, Plakate, Restpapiere des Druckladens, aber auch persönliche Schriften, Fotografien, alte Eintrittskarten, eigene Zeichnungen oder Malereien, die dann in eine Collage integriert werden können.

Teilnahmebeitrag 100 Euro pro Person, (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131/122686)

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Mehr Informationen und weitere Termine finden sich hier.

Christoph Born: Das Gutenberg-Komplott

Historischer Roman

Christoph Born weiß, worüber er schreibt: Er studierte in Mainz Buchwissenschaft, Germanistik und Geschichte und promovierte über den frühen Bibeldruck von Gutenberg bis Luther. Das GutenbergkomplottDas garantiert noch keinen guten Roman, aber Born kann auch schreiben.

Worum geht’s? Im Mainz des Jahres 1454 arbeitet Johannes Gutenberg an der Perfektionierung seiner Erfindung. Mit Hilfe beweglicher Lettern druckt er unter strengster Geheimhaltung die Bibel. Doch es gibt eine undichte Stelle im „System Gutenberg“: irgend jemand muss geplaudert haben. Auch der ranghohe römische Mönch Guido Bologna hat von Gutenbergs Erfindung gehört und deren revolutionäre Bedeutung erkannt. Der Geistliche strebt die Nachfolge des kranken Papstes Nikolaus an, und um seine Wahlchancen zu verbessern, ist ihm so ziemich jedes Mittel recht. Unterdessen hat in Mainz der junge, beruflich noch unerfahrene Jurist Thomas Berger seine Richterstelle angetreten. Kaum vor Ort, geschehen zwei Verbrechen in der Stadt, und der junge Mann gerät in heftige Turbulenzen …

Man sollte an dieses Buch keine übertriebenen Erwartungen haben. Aber mit dem „Gutenberg-Komplott“ hat Born einen anschaulichen, gut lesbaren Schmöker geschrieben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein paar schöne Lesestunden sind garantiert. Und so nebenbei erfährt man eine ganze Menge über das Alltagsleben in der mittelalterlichen Handels- und Bischofsstadt Mainz. Wer mehr wissen will, der findet im Anhang sogar ein paar Seiten, die den historischen Hintergrund erklären, ein Glossar und Literaturtipps.

Christoph Born
Das Gutenberg-Komplott
Brunnen Verlag Gießen
Taschenbuchausgabe 2012, 315 Seiten, 9,95 EUR

Helmut Presser: Gutenberg

Johannes Gutenberg in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

Im Spätherbst 1455 war das Werk so gut wie vollbracht. Der Druck der Bibel in Gutenbergs Werkstatt ging dem Ende zu. Eine jahrelange, aufopferungsvolle Arbeit sollte jetzt den verdienten Lohn einfahren. Dann aber verlor Gutenberg den Prozess gegen seinen Geldgeber, den Mainzer Goldschmied Fust. Und mit dem Urteil des Gerichts verlor er auch seine Werkstatt und die fertiggestellten Exemplare der Bibel.

Geldnot hatte Gutenberg schon, seit er beschlossenen hatte, die Buchherstellung zu revolutionieren. Seine Erfindung, der Buchdruck mit beweglichen Lettern aus Blei unter Verwendung einer Druckerpresse, erforderte Zeit und Geld. Viel Zeit und viel Geld. Aus seiner Zeit im Straßburger Exil ist bekannt, dass er dem dortigen Thomasstift eine größere Summe schuldig blieb. Nach Mainz zurückgekehrt, konnte er den angesehenen Kaufmann Johann Fust von seiner Idee überzeugen und als Geldgeber gewinnen. Doch immer wieder kam es zu Konflikten. Gutenberg kannte keine Kompromisse, er wollte die perfekte Lösung. Fust wollte Ergebnisse sehen, die Bibel möglichst schnell „vermarkten“. Das Zerwürfnis muss schon gravierend gewesen sein, dass Fust so kurz vor dem Abschluss des gemeinsamen Projekts vor Gericht zog. Er zerstörte damit das Lebenswerk Gutenbergs und verhinderte so, dass dieser am Verkaufserlös der Bibel beteiligt war.

Dieses erste gedruckte Buch, die 42zeilige lateinische Gutenberg-Bibel, gilt noch heute als herausragendes Meisterwerk der Buchdruckerkunst. In seiner technischen und ästhetischen Vollkommenheit ist es für alle Zeiten Vorbild und Maßstab geblieben. Im Mainzer Gutenberg-Museum kann man die Bibel bewundern.

 „Was ist es, das der Gutenberg-Bibel ihre Einmaligkeit verleiht? Drei Dinge können hier genannt werden: Ihre Eigenschaft als erstes mit Typen gedrucktes Buch der westlichen Welt, ihr Bedeutung als erste gedruckte Bibel und ihre Schönheit.“

In der bekannten Reihe der rororo Bildmonographien erzählt Helmut Presser die Geschichte von Johann(es) Gensfleisch, genannt Gutenberg, der um 1397 in Mainz geboren wurde und von dort aus Bahnbrechendes geleistet hat. Längst sind nicht alle Details seiner Zeit und seines Lebens erforscht, wie wiederkehrende Formulierungen wie „wohl“ oder „es scheint so“ etc. belegen. Es sieht so aus, als habe der Mainzer Stadtsyndikus Dr. Konad Humery nach dem gegen Fust verlorenen Prozess Teile von Gutenbergs Werkstatt gekauft und diese Gutenberg für dessen weitere Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Die folgenden Veröffentlichungen des gebrochenen Erfinders reichen aber längst nicht an sein geniales Meisterwerk, die 42zeilige Bibel, heran.

Liegt es jetzt an Presser oder der ungesicherten Faktenlage, dass im – interessanten – Kapitel über Mainzer Frühdrucke nicht so richtig klar wird, ob wir es hier – teilweise? – auch mit Druckschriften aus der Werkstatt Gutenbergs zu tun haben? Ist es plausibel, wenn Presser mutmaßt, dass es neben der Druckerei Gutenbergs noch eine weitere Werkstatt in Mainz gegeben hat, dessen Inhaber unbekannt geblieben ist? Gesichert scheint zu sein, dass der früheste bekannte Druck der „Türkenkalender“ ist, der, für 1455 bestimmt, 1454, also vor der Vollendung der Bibel, fertig gewesen sein muss.

Der geniale Erfinder Johann(es) Gutenberg starb 1468 wenig beachtet in seiner Heimatstadt. Von Mainz aus verbreitete sich der Buchdruck rasch in Deutschland und bald auch in vielen anderen Ländern Europas. Im Kapitel „Ausbreitung der Buchdruckerkunst in der Welt“ schildert Presser einige Schicksale der frühen deutschen Drucker. In Mainz selbst brachte die von Johann Fust übernommene und zusammen mit seinem Schwiegersohn, dem früheren Gutenberg-Gesellen Peter Schöffer geführte ehemalige Werkstatt Gutenbergs mit dem Psalterion und dem Canon Missae nach der Bibel weitere bahnbrechende Werke der Buchkunst heraus.

Die Erfindung des Buchdrucks ist eine faszinierende, spannende Geschichte, und das Bändchen von Helmut Presser ein insgesamt gesehen gelungener Einstieg in die Thematik. Wie wir es von den rororo Bildmonographien gewohnt ist, ist es reich illustriert. Im Anhang werden wichtige Werke des frühen Buchdrucks abgebildet. Eine Zeittafel zu Gutenbergs Leben und Werk und eine weitere zur Geschichte helfen, den Überblick zu behalten. In den „Zeugnissen“ wird Leben und Werk Gutenbergs gewürdigt.

Helmut Presser
Gutenberg
rororo Bildmonographien, Band 134, 1967 (hier Ausgabe 1979)

Wenn ich mal in Mainz wäre … | Das Gutenberg-Museum

Wenn ich eines Tages mal nach Mainz käme und viel Zeit hätte, würde ich das im Zentrum der Altstadt gelegene Gutenberg-Museum besuchen. Ausgeschlossen ist das nicht, ist doch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt für eine Nordrhein-Westfälin durchaus erreichbar. Aber vorerst muss ich mich mit einem virtuellen Rundgang begnügen.

Das renommierte Museum wurde im Jahr 1900 anlässlich des 500. Geburtstags Johannes Gutenbergs von Mainzer Bürgern gegründet. Es soll den berühmten und wegweisenden Erfinder ehren und seine technischen und künstlerischen Erfindungen präsentieren. Natürlich wird auch, so weit das überhaupt möglich ist, das Leben des Mannes dokumentiert, der eigentlich Gensfleisch hieß und als dessen Geburtsjahr traditionell das Jahr 1400 angesehen wird, obwohl, so habe ich gelernt, als Datum seiner Geburt jeder Zeitpunkt zwischen 1394 und 1404 in Frage kommt.

Das Museum versteht sich  als „Schatzhaus der Druckkunst“, wie es auf der Eingangsseite der Museums-Homepage heißt. Und das ist sicher keine Übertreibung. In den Abteilungen Drucktechnik, Buchkunst, Akzidenzen und Ex Libris, Grafik und Plakate, Papier und Schriftgeschichte, Zeitungsgeschichte sowie moderne Künstlerbücher können sich die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Überblick über die Entstehung der Schrift und die Entstehung des Druckens verschaffen.

Und dann gibt es neben einer  vielfältigen Dauerausstellung auch ständig wechselnde Themenausstellungen. Aktuell gezeigt wird „Moving Types – Lettern in Bewegung“ (bis zum 12. August). Die Ausstellung reflektiert die moderne Medienentwicklung von „Schrift in Bewegung“ von den Anfängen des bewegten Bildes bis in die heutige Zeit.

Nicht zu vergessen der Gutenberg-Shop, dessen Angebote mein Herz höher schlagen lassen. Was ich da nicht alles kaufen könnte! Miniaturbücher, Nachdrucke aus der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel, Kataloge und CDs, edle Papiere, Fachliteratur zu allen Bereichen des Druckens, Plakate und Postkarten und vieles mehr. Gefährlich für mein Bankkonto, denn im Museumsshop kann man auch online einkaufen.

Was ich hier beschrieben habe, ist nur ein Ausschnitt aus dem vielfältigen Angebot des Museums. Es gibt noch viel mehr zu entdecken.

Wenn ich mal in Mainz wäre? Ich wüsste, was ich täte.

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Internet: www.gutenberg-museum.de