Jost Ammann und das Ständebuch: „Eygentliche Beschreibung aller Stände“

Nachdem DruckSchrift in den letzten Wochen einige Holzschnitte aus dem Ständebuch von Jost Ammann vorgestellt hat, sollen heute abschließend einige Informationen über das Buch folgen. „Jost Ammann und das Ständebuch: „Eygentliche Beschreibung aller Stände““ weiterlesen

Jost Ammann’s Ständebuch: Der Pergamentmacher

Wir blättern weiter im Ständebuch und finden einen Holzschnitt von Jost Ammann, der einen „Permennter“, einen Handwerker zeigt, der mit der Herstellung von Pergament beschäftigt ist. „Jost Ammann’s Ständebuch: Der Pergamentmacher“ weiterlesen

Jost Ammann’s Ständebuch: Der Buchbinder

Heute geht es weiter mit der Vorstellung einiger zur DruckSchrift-Thematik passender Holzschnitte aus dem 1568 erstmals erschienenen Ständebuch von Jost Ammann.

Die Reihe ist am Buchbinder.

Der Buchbinder

Der Reim unter der Abbildung stammt wiederum von Hans Sachs. Man beachte die letzte Zeile. Ob die Buchbinder von heute das auch so sehen?

Bereits in DruckSchrift vorgestellt wurden Der Schriftgießer und Der Buchdrucker.

Jost Ammann’s Ständebuch: Der Buchdrucker

Hier, wie im Beitrag über den Schriftgießer angekündigt, ein weiteres zur Thematik von DruckSchrift passendes Berufsbild aus dem Ständebuch von Jost Ammann.

Heute steht der „Buchdrücker“ im Mittelpunkt unseres Interesses.

Der Buchdrucker

Den der Abbildung zugrunde liegenden Holzschnitt hat Ammann geschaffen, die Verse stammen wiederum von Hans Sachs.

Bild und Text sind dem alten Bändchen 133 der Insel-Bücherei entnommen.

Jost Ammann’s Ständebuch: Der Schriftgießer

Jost Ammann war ein schweizerisch-deutscher Zeichner, Kupferätzer und -stecher, Formschneider, Maler und Buchautor. Der 1539 in Zürich geborene Künstler kam 1561 nach Nürnberg, wo er bis zu seinem Tod 1591 blieb.

Zu Ammann’s wohl bekanntesten Werken gehört das Ständebuch (ursprünglicher voller Titel: Eygentliche Beschreibung aller Stände auff Erden, hoher und nidriger, geistlicher und weltlicher, aller Künsten, Handwercken und Händeln), das 1568 erstmals erschien. Es enthält 114 Holzschnitte des Künstlers; den Text in Reimform steuerte Hans Sachs bei.

Das Ständebuch ist für mich nicht nur wegen der Vielzahl schöner Holzschnitte, sondern auch insofern interessant, als eine Reihe von Handwerksberufen Aufnahme gefunden hat, die perfekt zur thematischen Ausrichtung von DruckSchrift passen. Nach und nach werde ich die entsprechenden Holzschnitte hier präsentieren.

Den Anfang macht der „Schrifftgiesser“.

Schriftgiesser

Die Abbildung stammt aus meiner Ausgabe des Ständebuchs, dem Insel-Bändchen 133, Ausgabe 1960.