Ein Kapitel Kulturgeschichte: Bilderbogen aus Epinal

Im Jahr 1988 präsentierte das Gutenberg-Museum in Mainz den Liebhabern populärer Druckgrafik ein besonderes Highlight: in einer Sonderausstellung wurden Bilderbogen aus Epinal gezeigt.

Epinal, das ist eine Stadt in den Vogesen, die sich zwar nicht nur, aber doch in hohem Maße durch die Aktivitäten des Unternehmens Pellerin im 19. Jahrhundert zum Zentrum der französischen Bilder- und Bilderbogenproduktion entwickelt hatte. „Ein Kapitel Kulturgeschichte: Bilderbogen aus Epinal“ weiterlesen

Hexe Hausfrau Heilige – Frauenbilder in Exlibris für Frauen

Pünktlich zum Internationalen Frauentag stelle ich heute ein Buch vor, das sich mit der Thematik „Frauenbilder in Exlibris für Frauen“ befasst. Und wie das passt! „Hexe Hausfrau Heilige – Frauenbilder in Exlibris für Frauen“ weiterlesen

Gutenberg-Museum: Buchkunstwerke der Berliner Katzengraben-Presse

Ausstellung Christian Ewald
Copyright: Christian Ewald: >>e-wald<<

Im Gutenberg-Museum wird derzeit – wieder einmal – eine sehr interessante Ausstellung gezeigt. Präsentiert werden Editionen der 1990 von Christian Ewald gegründeten Katzengraben-Presse Berlin-Köpenick. Handverlesene Texte werden im Bleisatz, Buchdruck und Hand-Einband zu limitierten Buchkunstwerken. „Gutenberg-Museum: Buchkunstwerke der Berliner Katzengraben-Presse“ weiterlesen

Die Schreibmeister und ihre Kunst

Schreibmeister und Schreibmeisterbücher  16. – 19. Jahrhundert

Sie arbeiteten als Kanzleibeamte in städtischen wie herrschaftlichen Verwaltungen. Die Erfindung des Buchdrucks hatte sie keineswegs arbeitslos gemacht. Die Schreibmeister waren gefragte und angesehene Spezialisten, galt es doch – gerade in Zeiten wachsenden Handelsverkehrs und der zunehmenden schriftlichen Abwicklung von Rechtsgeschäften – Schriftstücke aufzusetzen, Verträge niederzuschreiben und für die Beurkundung vorzubereiten. „Die Schreibmeister und ihre Kunst“ weiterlesen

Die vielen Gesichter des Johannes G.

Wie hat Johannes Gutenberg eigentlich ausgesehen, der Mann, der mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern eine neue Epoche der Buchgeschichte einleitete?

So wie auf dieser Gedenk-Postkarte? „Die vielen Gesichter des Johannes G.“ weiterlesen

Gutenberg-Museum: Workshop „Kalenderblätter – Worte finden und gestalten“

15. / 16. November 2014

Kalenderblätter – Worte finden und gestalten: Bei diesem Workshop des Mainzer Gutenberg-Museums steht das Gestalten eines immerwährenden Kalenders als Loseblattsammlung auf dem Programm.

Seitens des Museums heißt es dazu u. a.: „Mit einfachen Methoden des ‚Kreativen Schreibens‘ nähern wir uns dem Thema inhaltlich an und finden Blatt für Blatt zu einer individuellen Gestaltung mit den verschiedenen Verfahren.“

Interessiert? Einzelheiten finden sich hier.

Workshop „Tiefdruck“ im Gutenberg-Museum

8./9. März 2014

Das Mainzer Gutenberg-Museum plant wieder einmal einen interessanten Workshop: Tiefdruck für Anfänger und Fortgeschrittene, mit Claudia Schuh im Druckladen des Gutenberg-Museums.

In der Vorankündigung auf der Homepage des Museums heißt es dazu u. a.:

Nach einer theoretischen Einführung in die Tiefdruckverfahren sind mitgebrachte Skizzen und zeichnerische Vorstudien Grundlage für eine eigene druckgrafische Umsetzung… Ziel des Kurses ist es, unter professioneller Anleitung und individueller, gestalterischer Beratung, den selbständigen Umgang mit der Technik zu vermitteln.

Interessiert? Hier finden sich weitere Informationen.

Workshop-Reihe im Gutenberg-Museum: Zwischen Unikat und Massenprodukt

Federkiel und Tinte
Urheber: Chris Wightman

Am 6. Februar startet im Mainzer Gutenberg-Museum eine 5teilige Workshop-Reihe zum Thema „Zwischen Unikat und Massenprodukt“. In der ersten Runde geht es um „Mittelalterliches Schreiben“.

Als Folgetermine wurden festgelegt: 20.2., 6.3., 20.3., 3.4. Zur genaueren Thematik dieser Fortsetzungsveranstaltungen gibt es auf der Homepage des Museums leider noch keine näheren Informationen.

Wer die Teilnahme an dieser sicherlich sehr interessanten Reihe erwägt, findet Einzelheiten und Kontaktdaten unter www.gutenberg-museum.de.

Jede Menge los im Gutenberg-Museum!

Ich habe mal wieder einen Blick in den umfangreichen Veranstaltungskalender des Gutenberg-Museums geworfen und einmal mehr bedauert, dass Mainz von meinem Wohnort so weit entfernt liegt. Deshalb werde ich selber keinen der unten aufgelisteten Termine wahrnehmen können. Aber sicher gibt es unter den Lesern und Leserinnen von DruckSchrift Menschen, für die die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt gut erreichbar und das Museums-Angebot verlockend ist.

Hier auszugsweise ein paar Daten:

Antiquarischer Buch- und Grafikmarkt
Startdatum: 07. September
Startzeit: 08:00
Stoppzeit: 14:00

Antiquarischer Buch- und Grafikmarkt im Innenhof des Gutenberg-Museums

Familienvormittag: Workshop zum Thema „Buchbinden in einfacher Fadenheftung“
Startdatum: 07. September
Startzeit: 10:30
Stoppzeit: 12:00

Familienvormittag: Workshop zum Thema „Buchbinden in einfacher Fadenheftung“ und Führung durch das Museum mit Dr. Inge Domes. Gewinne Einblicke in das Buchbinderhandwerk und stelle in alter Buchbindertechnik Dein eigenes Heft mit Titelschild her.

Kosten: Museumseintritt

Workshop „Schreiben wie die Römer“
Startdatum: 14. September
Stoppdatum:  – 15. September
Startzeit: 10:00
Stoppzeit: 16:00

Workshop „Schreiben wie die Römer“ mit Gundula Kleinholdermann im Druckladen des Gutenberg-Museums

Die Schrift des abendländischen Europa ist in ihren verschiedenen Ausprägungen bis heute erkennbar eine Schöpfung der römischen Spätantike. Die Römische Kursive war die Schrift für persönliche Mitteilungen. Sie wurde mit Metallgriffel oder Rohrfeder auf Wachstafeln, Tonscherben und Papyrus geschrieben. Wir erarbeiten ihre Formen mit entsprechendem Material und finden Anwendungsmöglichkeiten mit modernen kalligraphischen Werkzeugen.

Ein Besuch der Ausgrabungsstätte in der Römerpassage ist vorgesehen, es können zusätzliche Materialkosten entstehen.

Teilnahmebeitrag 100 Euro pro Person, (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131/122686)

Workshop „Grundkurs Buchbinden“
Startdatum: 28. September
Stoppdatum:  – 29. September
Startzeit: 10:00
Stoppzeit: 16:00

Workshop „Grundkurs Buchbinden“ mit Ludger Maria Kochinke im Druckladen des Gutenberg-Museums.

Sie wollen wissen, wie ein Buch aufgebaut ist? Sie wollen wissen, welche Materialien Sie zum Buchbinden verwenden können? In diesem Kurs bekommen Sie eine Einführung in das Handwerk des Buchbindens. Sie werden stolz mit zwei selbstgebundenen Büchern nach Hause gehen: einem gelumbeckten (geklebten) und einem fadengehefteten (genähten). Diese Bücher haben feste Einbände, die Sie aus schöner Makulatur des Druckladens individuell beziehen können. Wenn es die Zeit erlaubt, werden Sie noch einfache Musterbindungen wie z.B. die asiatische Blockbindung kennenlernen.

Teilnahmebeitrag 100 Euro pro Person

(Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686)

Workshop „Collagen – die Kunst des Klebens“
Startdatum: 26. Oktober
Stoppdatum:  – 27. Oktober

Workshop „Collagen – Die Kunst des Klebens“ mit Elli Weishaupt im Druckladen des Gutenberg-Museums

Eine Collage entsteht durch Aufkleben verschiedener Elemente auf eine Unterlage. Neben den technischen Gesichtspunkten (Wahl der Grundplatte, Materialeigenschaften, Klebetechniken, Oberfläche) vermittelt die Künstlerin Grundlagen zu Farben, Farbqualität und Farbkontrasten, Formfaktoren und Blattaufteilung, Bildaussage und Bildwirkung. Als Ausgangsmaterial verwenden Sie Zeitschriften, Prospekte, Verpackungsmaterial, Plakate, Restpapiere des Druckladens, aber auch persönliche Schriften, Fotografien, alte Eintrittskarten, eigene Zeichnungen oder Malereien, die dann in eine Collage integriert werden können.

Teilnahmebeitrag 100 Euro pro Person, (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131/122686)

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Mehr Informationen und weitere Termine finden sich hier.

Gutenberg-Museum: Die imaginäre Bibliothek

Sonderausstellung „Die imaginäre Bibliothek“
24. Mai – 18. August 2013

Ausstellung Die imaginäre BibliothekWieder einmal hat das Gutenberg-Museum in Mainz eine interessante Ausstellung im Veranstaltungsprogramm: Hannes Möller (geb. 1954) stellt in seinen Werken die Einzigartigkeit der Bücher in den Mittelpunkt – ihre äußere Erscheinung, ihre Vielgestaltigkeit, die sichtbaren Spuren ihrer Geschichte.  Auch im Gutenberg-Museum  fand der Künstler  wertvolle und vor allem einzigartige Inkunabeln. Ihre Autoren und Drucker,  ihre Themen und Geschichten, ihre Materialität und die Spuren ihrer Vergänglichkeit machen das Besondere aus. Diese Bände stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Gutenberg-Museum „Die imaginäre Bibliothek“, als gemalte Objekte ebenso wie in natura zur Erläuterung der physischen Spuren ihrer individuellen Vergangenheit.

Interessiert? Auf der Homepage des Gutenberg-Museums gibt es weitere Informationen.

Workshop: Einführung in die tibetische Kalligraphie

Jetzt muss ich mich aber beeilen, denn dieser Workshop des Mainzer Gutenberg-Museums findet schon am kommenden Wochenende statt.

Sicher ist er etwas für Spezialisten, aber auf alle Fälle sehr interessant.

Workshop „Einführung in die tibetische Kalligraphie“
Startdatum: 23. Februar
Stoppdatum:  – 24. Februar
Startzeit: 10:00 Uhr
Stoppzeit: 16:00 Uhr

Auf der Museums-Homepage lesen wir u. a.:

Die tibetische Sprache ist eine alphabetische Sprache und besteht aus 30 Konsonanten und vier Vokalen. Die Schrift gehört zu den 15 Schriften, die mehr als tausend Jahre alt sind. In der tibetischen Schriftkultur genießt die Kalligraphie eine hohe Wertschätzung.

Wer mehr, zum Beispiel über die Teilnahmebedingungen, wissen möchte, findet hier die gewünschten Informationen.