Walter Trier: Zeichner, Buchillustrator, Gebrauchsgrafiker, Spielzeugsammler

Zwei Buchvorstellungen – in aller Kürze

Walter Trier (1890 in Prag geboren, 1951 in Ontario/Kanada gestorben) ist vor allem als Illustrator der Kästner-Kinderbücher in Erinnerung geblieben. Legendär sind seine Zeichnungen für „Emil und die Detektive“ und „Pünktchen und Anton“. „Walter Trier: Zeichner, Buchillustrator, Gebrauchsgrafiker, Spielzeugsammler“ weiterlesen

Sammelstück des Monats [11]: Exlibris Kristian Kongstad

Das „Sammelstück“ dieses Monats wurde von dem dänischen Künstler Kristian Kongstad (1867 – 1929) geschaffen. Wenn ich die Bleistiftnotiz auf der Rückseite richtig interpretiere, stammt das für A. B. (?) Thomsen hergestellte Exlibris aus dem Jahr 1911.

Exlibris Kongstad

Leider habe ich keine deutschsprachigen Informationen über den Künstler gefunden.

Kristian Kongstad 1897 (Quelle: Wikipedia)
Kristian Kongstad 1897 (Quelle: Wikipedia)

Dem äußerst knappen Eintrag im englisch-sprachigen Wikipedia kann man entnehmen, dass Kongstad eine eigene Druckerei betrieben hat, was auch durch ein Foto dokumentiert wird. Dazu passt die Gestaltung dieses Exlibris.

Kongstad hat sich auch als Buchillustrator einen Namen gemacht.

[Sammelstück des Monats August 2015]

Quint Buchholz: Im Land der Bücher

Viele Bücherfreunde werden den Künstler kennen, möglicherweise oftmals, ohne seinen Namen zu wissen. Auch regelmäßigen Besuchern von DruckSchrift ist Quint Buchholz schon einige Male begegnet: seine Arbeiten zieren die Bucheinbände von Die Bibliothek der verlorenen Bücher, Der Geschichtenverkäufer und Der Hochstapler.

Der 1957 in Stolberg geborene Buchholz, der in München Malerei und Grafik studiert hat, gehört zu den renommiertesten deutschen Buchillustratoren. „Quint Buchholz: Im Land der Bücher“ weiterlesen

Sammelstück des Monats [3]: Exlibris Richard Ernst Kepler

Exlibris JugendstilDieses Jugendstil-Exlibris wurde von dem Stuttgarter Künstler Richard Ernst Kepler geschaffen. Der Künstler, der von 1851 – 1927 lebte und auch ein erfolgreicher Buchillustrator war, hat das Blatt am unteren Rand mit R E Kepler gezeichnet.

Das Exlibris hat das Format 9,4 x 8,3 cm.

Für wen es bestimmt war, ist nicht ersichtlich. Es findet sich kein Bucheigner-Name in dem dafür vorgesehenen Feld.

Möglicherweise muss man dieses „Exlibris“ auch als Vorlage verstehen, auf die je nach Bedarf zurückgegriffen werden konnte.

[Sammelstück des Monats Dezember 2014]