Zwei Freundinnen und ihre Leidenschaft für seltene Bücher

Auf Seite 177 ist es endlich so weit: Leona Rostenberg entschließt sich nach langem Zögern und unter sanftem Druck ihrer Freundin Madeleine Stern, das zu tun, was sie wirklich will: ein eigenes Antiquariat zu gründen. Wir schreiben das Jahr 1944. Nicht, dass ich mich bis dahin gelangweilt hätte. Aber eigentlich haben mich die Kindheits- und Jugenderinnerungen der beiden Amerikanerinnen deutsch-jüdischer Abkunft nicht sonderlich interessiert. Ich wollte teilhaben am Werden und am Aufstieg eines Antiquariats, das im Laufe der Jahre zu einer Institution ...