Peer Meter/Barbara Yelin: Gift

Das jedenfalls ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Am 21. April 1831 wurde Gesche Gottfried auf dem Bremer Domhof vor mehr als 35 000 Zuschauern durch das Schwert (!) hingerichtet. Sie hatte in den Jahren von 1813 – 1827 mit „Mäuseschmalz“ „Peer Meter/Barbara Yelin: Gift“ weiterlesen

Veronica Lawlor: Zeichne jeden Tag

6-Wochen-Training für Kreativität und frische Ideen

Man täusche sich nicht: Dieses Buch ist zwar in gewisser Weise ein Ratgeber, von der herkömmlichen Ratgeber-Literatur aber meilenweit entfernt.  Was uns hier erwartet, das ist ein sehr ambitioniertes Programm.  Über einen Zeitraum von 6 Wochen gilt es ein Zeichen-Training zu absolvieren mit dem Ziel, Kreativität wachzuhalten und Raum für frische Ideen „Veronica Lawlor: Zeichne jeden Tag“ weiterlesen

Erich Ohser alias e. o. plauen oder: Vater und Sohn

Ein deutsches Künstlerschicksal

Erich Ohser war längst ein  erfolgreicher und angesehener Buchillustrator und Pressezeichner, als er 1934 die ersten Bildergeschichten von Vater und Sohn schuf. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Nationalsozialisten den politisch links orientierten Künstler, der unter anderem Zeichnungen im sozialdemokratischen „Erich Ohser alias e. o. plauen oder: Vater und Sohn“ weiterlesen

Ringelnatz: Für die Katz

Illustrierte Ausgabe

Es gibt viele schöne Katzenbücher. Ein geradezu hinreißend schönes aber ist „Ringelnatz für die Katz“.  Es enthält 5 Katzengedichte von Joachim Ringelnatz, die im Holzschnittverfahren von 5 verschiedenen Buchkünstlern „Ringelnatz: Für die Katz“ weiterlesen

Ganz große Kunst: Katzen

🙂 In den letzten Wochen haben Hunde unter dem Hashtag #lithund  in diversen deutschsprachigen Blogs ein unverhältnismäßig hohes Maß an Aufmerksamkeit, ja Aufwertung erfahren Es ist an der Zeit – und ich komme damit auch dem verständlichen Drängen von Kater DJ nach -, die Verhältnisse wieder zurechtzurücken.

Da Stift und Schrift kein Literatur-Blog ist (obwohl wir aus dem Stand unzählige Romane incl. Katzenkrimis aufzählen könnten, in denen Samtpfoten „Ganz große Kunst: Katzen“ weiterlesen

Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr

„Da waren es nur noch … “ –  Agatha Christies Roman und die Adaption als Graphic Novel

Der Appetit kommt beim Essen. Nach der Vorstellung der Agatha Christie Biografie Das Leben ist kein Roman in Form einer gelungenen Graphic Novel hatte ich Lust, nach langer Zeit einmal wieder einen Krimi aus der Feder der so überaus erfolgreichen englischen Schriftstellerin zu lesen. Meine Wahl fiel auf „Und dann gabs keines mehr“, und das nicht zufällig. Erstens hatte ich „Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr“ weiterlesen

Edward Hopper – Gemälde & Ledger Book-Zeichnungen

Mindestens ein Gemälde des amerikanischen Künstlers Edward Hopper kennt wohl so ziemlich jeder: das 1942 entstandene Night Hawks . Aber auch viele andere Werke haben weltweit Berühmtheit erlangt, etwa „Hotel Room“, „Compartment C“, „Office at Night“ oder „Gas“. „Edward Hopper – Gemälde & Ledger Book-Zeichnungen“ weiterlesen

Agatha Christie’s Leben als Graphic Novel: Das Leben ist kein Roman

Es geht rasant los. Agatha Christie ist verschwunden. Dicke Schlagzeilen in der Presse sind die Folge.

„Eine Ente, ohne jeden Zweifel“ urteilt Edgar Wallace nach einem Blick in die Zeitung.

„Gewieft, dieser Verleger. Eine brillante Werbung für sein neuestes Buch ‚Roger Ackroyd und sein Mörder“ meint Arthur Conan Doyle und fügt anerkennend hinzu: „Hätte es nicht besser machen können.“ „Agatha Christie’s Leben als Graphic Novel: Das Leben ist kein Roman“ weiterlesen

Van Gogh – Die Zeichnungen

Seine Meisterwerke

Hier und heute geht es noch einmal um Vincent van Gogh. Nach der Vorstellung des Buches Van Goghs Gärten folgt nun eine Publikation, in der der Zeichner – als der er mich im übrigen besonders interessiert – im Zentrum der Betrachtungen steht. „Van Gogh – Die Zeichnungen“ weiterlesen

Art Spiegelman: Küsse aus New York

Titelbilder und Zeichnungen für den „New Yorker“

Ein Autor, der sich in kraftvollen, prägnanten Sätzen ausdrückt; und ein Provokateur mit einem feinen Sinn für Humor in seiner schonungslosesten und bissigsten Form. Ein Mensch, der diese Gaben in sich vereint und sie in den Dienst eines tiefen gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstseins stellt, kann in der Welt eine deutliche Spur hinterlassen. Und genau das hat Art Spiegelman in den zehn Jahren seiner Tätigkeit für den New Yorker getan …“

„Art Spiegelman: Küsse aus New York“ weiterlesen