20. Antiquariats-Messe Zürich

27. Februar bis 1. März 2015 Bereits zum 20. Mal lockt die Antiquariats-Messe Zürich Büchersammler und -jäger an. Die Ausrichtung liegt erstmals bei der Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU)/Syndicat de la Librairie Ancienne et du Commerce de l’Estampe en Suisse (SLACES), die damit die Froschauer Genossenschaft ablöst. Die Antiquariats-Messe Zürich ist … Weiterlesen 20. Antiquariats-Messe Zürich

Antiquariate in Berlin

Berlin ist ja ohnehin mehrere Reisen wert. Für Liebhaber antiquarischer Bücher scheint mir die Stadt aber geradezu ein Mekka zu sein. Jedenfalls hätte ich mir nach einem Blick in das Antiquariatsverzeichnis 2015 am liebsten sofort ein Ticket gekauft. Dieses Verzeichnis der in Berlin und Umland angesiedelten Antiquariate wird seit 1996 jährlich vom Landesverband Berlin - … Weiterlesen Antiquariate in Berlin

„History of Writing“ – Kalligraphie auf Briefmarken

"History of Writing" ist der Briefmarkensatz aus Südafrika betitelt, den ich heute vorstellen möchte. "Eigentlich" sammle ich keine Briefmarken, aber diese hier passen so gut zu DruckSchrift, dass ich nicht widerstehen konnte.   Die Schriftbeispiele in der ersten Reihe sind (von links nach rechts) etruskischer bzw. griechischer, in der zweiten Reihe römischer bzw. kyrillischer Herkunft.

Shereen LaPlantz: Buchbinden

Traditionelle Techniken. Experimentelle Gestaltung Bevor man sich dieses Buch kauft, sollte man sich Klarheit darüber verschaffen, was man eigentlich will. Und ob diese Publikation zu leisten vermag, was man sich von ihr erhofft. Der Titel könnte zu Fehleinschätzungen führen. Das wäre schade, denn dieses Buch ist ein schönes Buch. Ja, es geht schon um's Buchbinden. … Weiterlesen Shereen LaPlantz: Buchbinden

ZVAB: Special zum 150. Geburtstag von Toulouse-Lautrec

Ich mache heute ausnahmsweise einmal etwas Werbung. Aber nicht für eine einzelne Firma, sondern für einen unternehmerischen Zusammenschluss. Eine große Zahl von Antiquaren hat sich zusammengetan, um im Internet unter dem Kürzel ZVAB (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) Millionen antiquarischer, gebrauchter oder vergriffener Bücher sowie Noten, Graphiken, Autographen und Postkarten zum Kauf anzubieten. Vielen Bücherfreunden und … Weiterlesen ZVAB: Special zum 150. Geburtstag von Toulouse-Lautrec

#VerschämteLektüren (5): Die Druckschrift und der Tränendrüsendruck. Und Katzen auch.

Und dann gab es kein zurück mehr. Am Mittwoch habe ich um die Mittagszeit auf „Senden“ gedrückt. Die Mail an Birgit mit meinem Text zu Lektüren aus vergangenen Tagen – heute würde ich ja so was nie, nie, nie mehr lesen – war unterwegs. Eine leichte Nervosität begleitete mich fortan. Nun ja, heute kann man auf Sätze & Schätze nachlesen, was daraus geworden ist …

Bevor ich eventuelle Kommentare verarbeite, vergrabe ich mich jetzt erst einmal mit anständiger Lektüre. Damit ich gewappnet bin, wenn mal eine Umfrage mit diesem Tenor gestartet werden sollte. Oder würde das zu langweilig?

Sätze & Schätze

Wer Bücher über Bücher, Werke über das Buchmachen, über „Buchmacher“, Buchdrucker, Buchkünstler, Bildbände über Bibliotheken oder auch Bücher von Buchhändlerinnen kennenlernen möchte, der ist bei Ingrid vom Blog „DruckSchrift“ in den besten Händen. Ihr Blog ist – um es verkürzt zu beschreiben – spezialisiert auf das Buch rund ums Buch. Und eine wirklich seriöse Informationsquelle. Aber auch Ingrid hat nicht nur Wissenswertes auf Lager, sondern durchaus auch #VerschämteLektüren im Regal. Unter anderem ein Buch, das mich selbst in jungen Jahren die eine oder andere Packung Papiertaschentücher gekostet hat – *schluchz*.

Hier ihr Beitrag:

„Nein, das soll keine Entschuldigung sein. An den Inhalt von „… denn der Wind kann nicht lesen“ des englischen Autors Richard Mason kann ich mich nur noch vage erinnern. Es ist schon etliche Jährchen her, dass ich diesen Roman gelesen habe. Ich weiß aber noch sehr gut, dass er mich ungemein gerührt hat und ich viele Tränen…

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Bundesweiter Vorlesetag: ich lese für Kinder

Heute werde ich gleich mehrere Stunden in meiner "alten" Stadtbibliothek in Solingen zubringen: die dortige Kinderbücherei beteiligt sich am 11. Bundesweiten Vorlesetag. Zwischen 14 und 18 Uhr werden ich und einige weitere Ehrenamtliche zu jeder vollen Stunde an verschiedenen Standorten in der Bibliothek Geschichten und Märchen vorlesen oder auch erzählen. Die Vorlesepatinnen und Paten - … Weiterlesen Bundesweiter Vorlesetag: ich lese für Kinder

Entdeckt: ein Bookmobiles-Blog

Zufällig bin ich über Twitter auf ein Blog gestoßen, das sich ausschließlich mit Bookmobiles in Amerika und deren Geschichte befasst. Mir geht es so wie Orty Ortwein, dem Blog-Betreiber (oder der Blog-Betreiberin?): auch ich finde die fahrenden Buchläden und Büchereien faszinierend. Vielleicht teilen manche der DruckSchrift-Leserinnen und -leser ja die Begeisterung und haben Lust, sich … Weiterlesen Entdeckt: ein Bookmobiles-Blog

Ausstellungen Hannes Möller: Imaginäre Bücher

Schon im vergangenen Jahre habe ich hier in DruckSchrift auf die bemerkenswerte Ausstellung des Künstlers Hannes Möller im Kloster Eberbach in Eltville unter dem Titel Die verlorene Bibliothek hingewiesen. Heute nun werfe ich einen Blick über unsere Landesgrenzen. Noch bis zum 21. Dezember 2014 sind in der Universität Leuven in Belgien zwei Ausstellungen Möllers mit imaginären … Weiterlesen Ausstellungen Hannes Möller: Imaginäre Bücher

Die vielen Gesichter des Johannes G.

Wie hat Johannes Gutenberg eigentlich ausgesehen, der Mann, der mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern eine neue Epoche der Buchgeschichte einleitete? So wie auf dieser Gedenk-Postkarte? Oder wie auf dieser? Oder eher so? Die Hessisches Landeslotterie hat uns diesen stattlichen Herrn als Johannes Gutenberg "verkauft". Und wie sehen die Autoritäten auf dem Gebiet … Weiterlesen Die vielen Gesichter des Johannes G.

Was ist ein Buch?

„Bücher haben uns immer geholfen, die Probleme zu lösen, die wir uns aufgehalst haben. Jetzt müssen wir uns selbst retten, indem wir die Probleme erkennen, die wir den Büchern aufhalsen.“

Jaron Lanier in seiner Dankesrede für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

VALEAT

Buch oder E-Book? Diese Fragen stellte auch Jaron Lanier bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises in der Frankfurter Paulskirche: "Was ist besser für ein Buch, ein Spionagegerät zu sein oder Asche?" Bild: (c)contrastwerkstatt-Fotolia.com/Valeat. Buch oder E-Book? Diese Frage stellte auch Jaron Lanier bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises in der Frankfurter Paulskirche: „Was ist besser für ein Buch, ein Spionagegerät zu sein oder Asche?“ Bild: (c)contrastwerkstatt-Fotolia.com/ Valeat.

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels hat mit Büchern zu tun, also müssen wir uns in der Ära der digitalen Übernahme fragen: „Was ist ein Buch?“ Bücher sind ein Spiel mit hohem Einsatz, vielleicht nicht in Bezug auf Geld (im Vergleich mit anderen Branchen), doch in Bezug auf Aufwand, Engagement, Aufmerksamkeit, die Bereitstellung unseres kurzen Menschenlebens und unseres Potentials, positiven Einfluss auf die Zukunft zu nehmen. Autor zu sein zwingt uns zu einer vermenschlichenden Form der Verwundbarkeit.

Das Buch ist ein Bauwerk menschlicher Würde. Das Wesen des Buchs ist Beweis dafür, dass individuelle Erfahrung existentiell für die Bedeutungsebene ist, denn jedes Buch ist anders. Bücher aus Papier sind naturgemäß nicht zu einem kollektiven universalen Buch verquirlt. Bücher…

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