Angus Hyland & Caroline Roberts: Katzen in der Kunst

Es bedarf nicht vieler Worte, um dieses Buch zu beschreiben. Es ist, mit einem Wort, einfach nur – schön.

Katzen, selber „Gesamtkunstwerke“, faszinieren die Menschen seit jeher. Sie haben im Laufe der Jahrhunderte auch viele Künstler in ihren Bann gezogen. Und so sind mit der Zeit zahlreiche Gemälde und Zeichnungen entstanden, in denen Katzen im Zentrum der Betrachtung stehen – in all ihrer Schönheit und Anmut, in ihrer Verschmustheit, ihrer Eigenwilligkeit, ja auch in der ihnen zugeschriebenen Rätselhaftigkeit.

Mehr als 100 Werke von Künstlern aus aller Welt können Katzen- wie Kunstliebhaber in dem soeben erschienenen Buch „Katzen in der Kunst“ bewundern. Bei der Vielzahl des vorhandenen „Materials“ musste Angus Hyland eine Auswahl treffen. Er hat – das ist eine gewisse Überraschung – in hohem Maß auf zeitgenössische Künstler gesetzt, so dass so manche „Klassiker“ fehlen. Nicht, dass es Leonardo da Vinci nicht gäbe, dass de Goya nicht dabei wäre, dass Manet oder Franz Marc fehlten. Sie haben durchaus Eingang in die Zusammenstellung gefunden. Aber es sind verhältnismäßig viele Künstlerinnen und Künstler vertreten, deren Namen nicht so geläufig sind. Das aber ist kein Nachteil, sondern führt zu neuen Entdeckungen. Und es zeigt: Die Begeisterung von Künstlern für Katzen ist absolut keine Phänomen zurückliegender Epochen, sondern zieht sich durch bis in unsere Tage. Und das – davon bin ich überzeugt – wird immer so bleiben.

Die Präsentation der Bilder wird begleitet von erläuternden Texten zu Werk und Künstlern. Caroline Roberts hat sie verfasst.

Immer wieder eingestreute Zitate aus berufenen Mündern tragen zu dem sympathischen Gesamteindruck dieser Publikation bei und werden Besitzer von Samtpfoten zu häufigem zustimmenden Kopfnicken veranlassen.

Ein Buch, das von der Abbildung von Kunstwerken „lebt“, lässt sich wesentlich besser als durch Worte dadurch vorstellen, dass man Bilder zeigt. Und so freue ich mich, dass mir der DuMont Buchverlag erlaubt hat, einige Werke in diese Buchvorstellung „einzubauen“.

Ich habe meine kleine Auswahl zu einer Galerie zusammengestellt und wünsche viel Spaß beim Betrachten.

Mein Fazit steht fest, und ich bin überzeugt, dass ich mit meinem Urteil nicht allein bleibe: „Katzen in der Kunst“ ist eine Freude für Kunst- und ein „Muss“ für Katzenliebhaber.

 

Angus Hyland, Caroline Roberts
Katzen in der Kunst
DuMont Buchverlag, Köln 2017, 160 Seiten

„Seither schlief sie bei meiner Frau“ – Illustrierte Katzengeschichten

Um das Fazit vorwegzunehmen: Dieses Bändchen mag für Menschen geeignet sein, die ein kleines nettes Mitbringsel benötigen und wissen, dass ihre Gastgeber Katzen mögen. Auf Käufer dieser Kategorie zielt der Verlag vermutlich auch ab. Auch dass das Bändchen nicht das Insel-Bücherei-Standardformat „„Seither schlief sie bei meiner Frau“ – Illustrierte Katzengeschichten“ weiterlesen

Doris Lessings Katzenbuch

Illustrierte Ausgabe

Um es gleich zu sagen: das ist ein wunderbares Buch, das trotz seines Alters nichts an Schönheit und Frische verloren hat. Zunächst aus der Bücherei geholt, habe ich es inzwischen antiquarisch bestellt. Ich mag es nicht mehr missen.

Gewidmet hat Doris Lessing das Buch ihrer Tochter, „die ein Leben mit Katzen liebt“. Das gilt aber auch für die Mutter, sonst hätte sie dieses Buch nicht und nicht so schreiben können.  „Doris Lessings Katzenbuch“ weiterlesen

Ringelnatz: Für die Katz

Illustrierte Ausgabe

Es gibt viele schöne Katzenbücher. Ein geradezu hinreißend schönes aber ist „Ringelnatz für die Katz“.  Es enthält 5 Katzengedichte von Joachim Ringelnatz, die im Holzschnittverfahren von 5 verschiedenen Buchkünstlern „Ringelnatz: Für die Katz“ weiterlesen

Ganz große Kunst: Katzen

🙂 In den letzten Wochen haben Hunde unter dem Hashtag #lithund  in diversen deutschsprachigen Blogs ein unverhältnismäßig hohes Maß an Aufmerksamkeit, ja Aufwertung erfahren Es ist an der Zeit – und ich komme damit auch dem verständlichen Drängen von Kater DJ nach -, die Verhältnisse wieder zurechtzurücken.

Da Stift und Schrift kein Literatur-Blog ist (obwohl wir aus dem Stand unzählige Romane incl. Katzenkrimis aufzählen könnten, in denen Samtpfoten „Ganz große Kunst: Katzen“ weiterlesen

Tomi Ungerer – Buchautor, Illustrator und mehr. Oder: Kein Kuss für Mutter

Ein Beitrag von Stift und Schrift zum Muttertag?  🙂 Nun ja, eigentlich soll das hier ein Kurzporträt des Künstlers Tomi Ungerer werden, zumal es dazu einen aktuellen Anlass gibt. Aber ein Buchtitel wie „Kein Kuss für Mutter“ verleitet an einem Tag wie diesem zu Gedankenspielen … „Tomi Ungerer – Buchautor, Illustrator und mehr. Oder: Kein Kuss für Mutter“ weiterlesen

Der literarische Katzenkalender 2016

Da kann ich nicht anders: hier ist das Rebloggen Pflicht!

Leselebenszeichen

  • Herausgegeben von Julia Bachstein
  • Wochenkalender
  • 56 Blatt, zweifarbig
  • Spiralbindung
  • Format: 24 x 32 cm
  • Verlag Schöffling & Co.    http://www.schoeffling.de
  • 21,95 € (D/A)
  • ISBN 978-3-89561-750-8
    Der literarische Katzenkalender

KATZEN  WÜRDEN  SCHÖFFLING  SCHNURREN

Kalenderbesprechung von Ulrike Sokul ©

Wie die Zeit vergeht – nun gibt es den formidablen literarischen Katzenkalender aus dem Schöffling Verlag schon seit 20 Jahren! Dieses unübertreffliche Original wird zwar gerne von Wettbewerbern nachgeahmt, aber diese mickerigen Fälschungen können uns den Katzenbuckel runterrutschen.

Der literarische Katzenkalender präsentiert Woche für Woche einen fotografisch eingefangenen Katzenaugenblick und kombiniert diesen mit einem fügsamen literarischen Zitat. Es sind feine Schwarz-weiß-Fotografien, die Texte sind variabel schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz gedruckt, und diese durchgängigen Schwarz-weiß-Kontraste werden mit dezenten Rotakzenten (für die sonntägliche Kalenderzahl und einzelne Worte, sowie die rote Spiralbindung) abgerundet. So sieht ein Markenkalender aus!

Es ist ein unerklärliches Wunder (bzw. wahrscheinlich eine unendliche Recherchefleiß-arbeit), daß jedes Jahr wieder so viele gelungene Fotos…

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Elke Schutt-Kehm/Claus Wittal: Katzen-Exlibris

Nur wenige Tiere finden sich so häufig auf Exlibris wie die Katze. Kein Wunder, hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte doch zu einem favorisierten Haustier „hochgearbeitet“.

Wer Katzen mag, der findet sie gern in seiner Umgebung wieder; wenn schon nicht als lebendiges Wesen, so doch wenigstens als „Abbild“ in allen möglichen Formen … Wie könnte es da verwundern, dass sich auch Bücherfreunde zur Kennzeichnung ihrer bibliophilen Schätze Exlibris mit Katzendarstellungen anfertigen lassen.

„Elke Schutt-Kehm/Claus Wittal: Katzen-Exlibris“ weiterlesen

Elke Heidenreich: 2 x Nero Corleone

Nero Corleone. Eine Katzengeschichte
Nero Corleone kehrt zurück. Es ist immer genug Liebe da.
Illustrationen: Quint Buchholz

Der schwarze Nero mit der weißen Pfote dürfte, zumindest in der deutschsprachigen Literatur, der bekannteste aller Kater sein. „Elke Heidenreich: 2 x Nero Corleone“ weiterlesen

Simon Tofield: Simons Katze (Cartoons)

Simons CatEs dürfte kaum noch einen Katzenfreund geben, der „Simons Cat“ nicht kennt – und der an dieser Katze nicht seine Freude hat. Aber auch für diejenigen, die „nur“ Spaß an guten Cartoons haben, ist dieser Vierbeiner eine liebenswerte Entdeckung.

Simon Tofield ist ein britscher Autor, Illustrator, Animator und Effektekünstler. Zur Erfindung seiner Zeichentrickfilm-Figur „Simons Cat“ wurde er durch seine eigenen vier Katzen angeregt. „Simon Tofield: Simons Katze (Cartoons)“ weiterlesen