Robert Gernhardt: Erna, der Baum nadelt

Ein botanisches Drama am Heiligen Abend – aufgeschrieben von Robert Gernhardt, Bernd Eilert, Peter Knorr

Da mir angesichts des furchtbaren Ereignisses die Worte fehlen, greife ich auf den Einbandtext zurück:

Erna der Baum Artikelbild„Unglaublich! Es hätte ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest für Schorsch und Erna Beitlinger werden können. Doch völlig unerwartet werden sie zu Zeugen eines schrecklichen Unglücks: Der Baum beginnt zu nadeln. Schorsch und Erna sind fassungslos, die Kinder spotten und keiner weiß, was zu tun ist. Ein dramatisches Schauspiel nimmt seinen Lauf.“

Wer mitleidsvoll oder schadenfroh (beim Fest der Liebe eigentlich nicht erlaubt) mehr über den schweren Schicksalsschlag, den das Ehepaar Breitlinger ereilt hat, erfahren möchte, kann Einzelheiten in diesem Buch nachlesen. Und das nicht nur im Frankfurter Original, sondern in zwölf weiteren Mundarten deutscher Sprache. Als Übersetzer haben u. a.  Harry Rowohlt (Hamburgisch), Nikolaus Heidelbach (Kölsch), Ludwig Harig (Saarländisch), F. W. Bernstein (Schwäbisch) und Herbert Feuerstein (Salzburgerisch) ihre Sprachkünste aktiviert, um die Tragik der Ereignisse für wirklich  jedermann verständlich zu machen.

Ich verabschiede mich derweil mit diesem weihnachtlichen Lesetipp bis zum nächsten Jahr und drücke die Daumen, dass  Euer Baum noch ein paar Tage durchhält! Ich habe vorsorglich auf einen verzichtet.

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Robert Gernhardt / Bernd Eilert / Peter Knorr
Erna, der Baum nadelt
Ein botanisches Drama am Heiligen Abend
Mit festlichen Zeichnungen von Volker Kriegel
Fischer Taschenbuch Verlag 2008, 112 Seiten

7 Kommentare zu „Robert Gernhardt: Erna, der Baum nadelt

  1. Liebe Ingrid,
    dann wünsche ich Dir zu Weihnachten auf jeden Fall keine Unglücke botanischer Art, sondern nur ruhige und entspannende Tage unter dem tadellos prächtigen Weihachtsbaum.
    Viele weihnachtliche Grüße, Claudia

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  2. HERRLICH! Liebe Ingrid, dieses Büchlein kannte ich gar nicht, aber schon wie Du es ankündigst – sprachlos angesichts des furchtbaren Ereignisses – macht Freude! Und dass Bernstein schwäbelt, wusste ich gar nicht. Mensch, das will ich auch haben! Und legs mir dann unter den Oh Tannenbaum! Auch Dir ein frohes Fest und gute Tage! Birgit

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