Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

Da sitze ich nun vor meinem leeren Bildschirm und denke an den bekannten Ausspruch: „Es ist schon alles gesagt worden. Aber noch nicht von allen.“

Die unheimliche Bibliothek Seit dem Erscheinen der Erzählung im vergangenen Jahr gibt es eine Vielzahl von Besprechungen. Auch zahlreiche Bloggerinnen und Blogger haben sich des Bändchens angenommen. Muss ich wirklich auch noch darüber schreiben?

„Die unheimliche Bibliothek“ ist die Geschichte eines Jungen, der sich nur ein Buch ausleihen möchte, aber in einem Verlies landet. In Jargs Blog gibt es eine schöne Zusammenfassung des Inhalts. Der Autor urteilt über die kurze (64 Seiten) Erzählung: „Die Geschichte fesselt ungemein, fühlt man sich doch in die bizarren Realitäten eines nächtlichen Alptraums versetzt, in dem Schönheit und Tod, heitere Momente und offensichtliche Grausamkeit nahe beieinanderzuliegen scheinen.“

Auch auf der Coffee Site finden sich lobende Worte („war begeistert“).

„Eine schöne und zugleich traurige Erzählung“ – so fasst Ann-Christin Helmke in ihrem Blog Literatur im Alltag ihre Eindrücke zusammen.

Ich beschränke mich auf diese positiven Stimmen und mache es mir einfach: ich schließe mich – alles in allem – an. Auch wenn meine erste Begegnung mit Haruki Murakami nicht die ganz große Begeisterung bei mir ausgelöst hat: „Die unheimliche Bibliothek“ ist eine atmosphärisch dichte, kunstvolle Erzählung, die durch die wunderbaren Illustrationen von Kat Menschik, einer in Berlin lebenden Künstlerin, ihre volle Wirkung entfalten kann.

Haruki Murakami
Die unheimliche Bibliothek
Illustrationen von Kat Menschik
DuMont Buchverlag 2013, 64 Seiten, 14,99 EUR

12 Kommentare zu „Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

  1. Ich bin auf jeden Fall froh, liebe Ingrid, dass Du es doch getan hast und darüber berichtet hast. Denn ich hätte dieses kleine Werklein übersehen. Ich finde mich in Murakamis Werken nur schwer zurecht und achte daher nicht darauf, was er so veröffentlicht. Jetzt würde ich vielleicht doch einmal reinschnuppern wollen.

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  2. Mir geht es auch oft so, wenn vor mir schon einige Blogger dasselbe Buch rezensiert haben, dass ich meinen Beitrag für überflüssig halte, aber das ist – wie auch in deinem Fall – Unsinn. Die Idee mit den Rezensionzitaten ist schön und anschließend bringst du es nochmal treffend auf den Punkt 🙂

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