Reise in die Bücherwelt: Drucke der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Was für ein unglaublicher Zufall: Gestern habe ich hier in DruckSchrift das Bändchen von Annette Seemann über die Geschichte der Herzogin Anna Amalia Bibliothek vorgestellt. Und heute finde ich in der Bücherkiste eines Trödlers in Essen das Buch „Reise in die Bücherwelt. Drucke der Herzogin Anna Amalia Bibliothek aus sieben Jahrhunderten“. Preis: 50 Cent.

Es handelt sich um das Begleitbuch zu einer Ausstellung , die im Historischen Bibliotheksgebäude in Weimar vom 9. April – 11. März 2011 zu sehen war.

Vorgestellt werden/wurden 50 bedeutende bibliophile Werke aus den Beständen der Bibliothek, darunter die Schedelsche Weltchronik von 1493, die 1534 gedruckte Luther-Bibel und Alexander von Humboldts amerikanisches Reisewerk von 1805. Außerdem werden/wurden Bücher präsentiert, die in besonderer Weise mit Weimar verbunden sind.

Einleitend beschreibt Michael Knoche, der Leiter der Einrichtung, in meiner neuen Errungenschaft die historische Entwicklung des bedeutenden Bestands, der in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek aufbewahrt wird.

Um einen Einblick in das wunderbare Buch zu geben, hier ein paar nach meiner Heimkehr „auf die Schnelle“ gemachte nicht so wunderbare Fotos von Meisterwerken der frühen Buchkunst:

Hartmann Schedel: Liber chronicarum, gedruckt 1493 von Anton Koberger in Nürnberg
Johannes de Cuba: Gart der Gesundheit [das erste Arzneibuch in deutscher Sprache], gedruckt 1496 von Johann Schönsperger in Augsburg
Die Luther-Bibel, Band 2 – gedruckt 1534 von Hans Lufft in Wittenberg

Reise in die Bücherwelt
Drucke der Herzogin Anna Amalia Bibliothek aus sieben Jahrhunderten
Herausgegeben im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar von Michael Knoche
Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2011, 148 Seiten

6 Kommentare zu „Reise in die Bücherwelt: Drucke der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

  1. Das hat ja hervorragend zusammengepasst. Schon nur wenn ich die Fotos sehe, bin ich fasziniert. Das waren/sind Bücher, die man gerne in die Hand nehmen würde, um allein in den Bildern zu versinken.

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    1. Die Überraschung war riesengroß, denn man wird mit Büchern über die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ja nun nicht gerade überschwemmt. Und dann dieses zeitliche Zusammentreffen … Das nenne ich Glück. Allein die Abbildungen der 50 ausgestellten Bücher sind schon eine große Freude für die Augen.

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