Freundschaft mit Büchern

Natürlich liebe ich Bücher. Eine besonderes Faible habe ich für Bücher über Bücher: über das Sammeln von Büchern, über die Geschichte des Buches, über Buchkunst. Ich fliege aber auch auf Romane und Erzählungen, in denen Bücher eine Rolle spielen. In diese Gruppe gehört „Mathilde und der Duft der Bücher“, der Roman von Anne Delaflotte, den ich hier vor ein paar Tagen vorgestellt habe.

Heute geht es um das Bändchen „Freundschaft mit Büchern“ von Helmut Bode. Es ist Anfang der 60er Jahre in der Bertelsmann Steckenpferd Bücherei erschienen und steht schon lange in meinem Bücherregal. Mein Herz hängt daran, und ich schaue immer noch gern mal hinein. Sicher ist ein wenig Nostalgie mit im Spiel.

„Freundschaft mit Büchern“ war für mich eine Art Einführung in das Buchwesen. Es behandelt Themenbereiche wie „Buchhandel gestern und heute“ (da ahnte noch niemand etwas von Amazon & Co.), „wichtige Informationsquellen“, „Literaturgruppen“, „Bausteine einer eigenen Bibliothek“, „Pflege der Bücher“, „Entstehung der Bücher in Geschichte und Gegenwart“. Angereichert ist das Buch mit zahlreichen Fotos und Zeichnungen, die die frühen 60er Jahre wieder lebendig werden lassen.

Es macht einfach Spaß, durch dieses Bändchen aus der Steckenpferd Bücherei zu blättern. Und dann gerät man ganz schnell ins Schmökern (und Träumen).

Helmut Bode
Freundschaft mit Büchern
Bertelsmann Verlag 1962, 192 Seiten
nur noch antiquarisch erhältlich

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